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Verbund für mehr Einblicke in die Berufswelt

27. Juli 2026
  • Allgemein

Schule und Raiffeisenverband schließen IHK-Partnerschaft

Olfen/Datteln. – Rund 60 Kooperationsvereinbarungen sind beim Projekt „Partnerschaft Schule-Betrieb“ der IHK Nord Westfalen allein im Kreis Coesfeld bereits abgeschlossen worden. Meist arbeiten hier je eine Schule und ein Unternehmen in der Berufsorientierung und Fachkräftesicherung zusammen. Die Wolfhelmschule Olfen-Datteln und der Raiffeisenverband Westfalen Lippe gehen durch den Verbundcharakter einen neuen Weg: Bei der jetzt unterzeichneten Vereinbarung sind gleich sechs Partner mit an Bord, die als Mitglieder des Ver-bands den Schülerinnen und Schülern praxisnahe Einblicke in die Berufswelt ermöglichen: AGRAVIS Raiffeisen, Westfleisch Erkenschwick, Raiffeisen Emscher-Lippe, Raiffeisen Agilis, die Viehvermarktung Münsterland (VVG) und das genossenschaft-liche Berufskolleg GenoKolleg in Münster.
Schulleiter Dr. Jerome Biehle und Klaus Lehmkuhl, Vorstand des Raiffeisenverbands, besiegelten die Partnerschaft mit ihrer Unterschrift. VVG-Geschäftsführer Marcus Engbert hatte die Kooperation für den Verband mit initiiert. „Junge Menschen bei ihrer Berufsorientierung zu unterstützen, ist eine gemeinsame Aufgabe von Schule und Wirtschaft“, zeigte er sich überzeugt. „Mit der Partnerschaft eröffnen wir Schülerinnen und Schülern die Chance auf viele Einblicke in die Praxis. Und unsere Unter-nehmen können auf die Möglichkeiten einer betrieblichen Aus-bildung aufmerksam machen.“ Geplant ist zum Beispiel der Einsatz von Ausbildungsbotschafterinnen und -botschaftern. Das sind Azubis, die in den Klassenzimmern von ihrem Ar-beitsalltag berichten. Orientierung über Berufe und Ausbil-dungswege ermöglichen zudem Betriebsbesichtigungen, Prak-tika sowie Praxisbeiträge aus den Betrieben für den Fachunter-richt.
Den Mehrwert für die Jugendlichen hob der Schulleiter hervor: „Unsere Schülerinnen und Schüler profitieren von authentischen Einblicken in die Arbeitswelt. Die Zusammenarbeit mit
Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen Sitz Münster mit Standorten in Bocholt und Gelsenkirchen
Region: Kreisfreie Städte Bottrop, Gelsenkirchen, Münster und Kreise Borken, Coesfeld, Recklinghausen, Steinfurt, Warendorf
mehreren Unternehmen und dem Berufskolleg eröffnet ihnen zahlreiche Perspektiven für ihre berufliche Zukunft“, unterstrich Biehle. Erweitert werden diese Perspektiven durch das große Netzwerk innerhalb des Raiffeisenverbands. Dies hob Lehm-kuhl hervor: „Die Stärke dieser Partnerschaft liegt in der Zu-sammenarbeit vieler Akteure. Wir bündeln die Kompetenzen unserer Mitgliedsunternehmen und des Berufskollegs und schaffen ein nachhaltiges Angebot zur Berufsorientierung, das Schule und Wirtschaft gleichermaßen unterstützt.“
Die IHK Nord Westfalen begleitet Schulen und Unternehmen bei der Anbahnung von Partnerschaften. „Dass sich hier meh-rere Unternehmen gemeinsam mit einem Berufskolleg unter dem Dach eines Verbandes engagieren, ist ein starkes Signal für die Berufsorientierung“, so Melanie Vennemann aus dem IHK-Team Fachkräftesicherung. Sie ist Ansprechpartnerin für die „Partnerschaft Schule-Betrieb“ im Münsterland und erreich-bar unter Tel. 0251 707-304. Die Emscher-Lippe-Region be-treut Eva Hild, Tel. 0209 388-539. Weitere Informationen: www.ihk.de/nw/schule-betrieb.
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Sechs Partner und eine Schule werden kooperieren (hintere Reihe v.l.): Claus Niehues, (MINT-Koordinator Wolfhelm-schule), Fachlehrer Christian Bergen, Westfleisch-Personalre-ferentin Lejla Belja, Maximiliane Schüttler (Ausbildungsleiterin AGRAVIS Raiffeisen), Marcus Engbert (Geschäftsführung Viehvermarktung Münsterland), Matthias Czapracki (Bereichsleitung Einzelhandel Raiffeisen-Agilis), Melanie Vennemann und Eva Hild von der IHK sowie (vordere Reihe v.l.): Schüler-vertreterin Stella Peters, Klaus Lehmkuhl (Vorstand Raiffeisen-verband Westfalen-Lippe), Schulleiter Dr. Jerome Biehle, Matthias Dieckmann (Schulleiter GenoKolleg), Frank Elbers (Einzelhandelskoordinator Raiffeisen Emscher-Lippe) und die Studien- und Berufswahlkoordinatoren Christin Stroth und Christian Schmitt.

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